Buch: Die fünf Schlüssel zu Utopia

16. August 2009

Es herrscht eine allgemeine Ratlosigkeit angesichts der immensen Probleme, vor die sich die Welt gestellt
sieht. Die globalen Entwicklungen und die täglichen Meldungen in den Nachrichten sind nicht dazu angetan, das Vertrauen in die Zukunft zu stärken. Woran aber liegt das? Warum ist es nicht möglich, unser Wissen und unsere Ressourcen für die Gestaltung unserer Zukunft planvoll zu nutzen?

In seinem Buch “Die fünf Schlüssel zu Utopia” versucht der Autor einen unbefangenen Blick auf die den Problemen und dem Leid zugrunde liegenden Überzeugungen. Die überdisziplinäre, teilweise philosophische Untersuchung der heutigen gesellschaftlichen Wirklichkeit, ihres Wissens und ihres Diskurses ergibt, dass das moderne Sein durch Irrationalität beherrscht wird. Dem wird die Figur der “reichen Gesellschaft” gegenübergestellt, welche an die Stelle des Materialismus und des kalten Rationalismus ein spirituelles Weltbild setzt. Denn gerade das materialistisch-rationalistische Denken, das sich von den Wurzeln des Daseins abgetrennt sieht, ist für die herrschende Irrationalität verantwortlich: Die wahnsinnige Rationalität verursacht den übersteigerten Individualismus, der das Prinzip des Kampfes “jeder gegen jeden” in die Welt trägt. Darüber ist der Kontakt mit den tiefsten Gefühlen verlorengegangen und in der Folge gehorchen die Menschen den Impulsen der niederen Instinkte, die einzig noch die charakterliche Panzerung durchdringen und die Rationalität im Nachhinein für ihre Zwecke einspannen. Wir haben uns von unserem Herzen, von uns selbst so entfremdet, dass wir unsere innere Zerrissenheit und den daraus resultierenden Kampf mit uns selbst und anderen in die Welt tragen.

“Die fünf Schlüssel zu Utopia” greift die Grundlagendiskussionen auf, die das moderne Weltbild begründet
haben. Der Autor begnügt sich nicht mit den Antworten, die uns gegeben werden, sondern blickt auf die Fundamente der Moderne: die in der westlichen Welt vorherrschende Verherrlichung der Rationalität und den Materialismus in der Wissenschaft. Die daraus resultierende herrschende Metaphysik des Dualismus und Abgetrennt-Seins von der Welt ist mit die Ursache für den traurigen Zustand der Welt. Die “harte Realität”, die von uns unabhängige Außenwelt, gibt es sie wirklich? Ist sie vielleicht nur eine bequeme Ausrede, uns unserer Verantwortung zu entledigen?

Die Alternativen zu diesem Dilemma breitet der Autor in diversen Abschnitten aus. Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und nicht zuletzt die Seele und das Dasein stellen die vier Bereiche dar, in denen wir neue Wege einschlagen müssen. Es reicht nicht aus, nur auf einer Ebene Prozesse hin zu einem reicheren Dasein und einer gerechteren Welt in Gang zu setzen, sondern wir müssen alle Bereiche im Auge haben. Aus der Untersuchung dieser vier Ebenen und dem Rückgriff auf spirituelles Gedankengut ergeben sich die gesuchten Antworten, die uns in ein reiches Dasein - hin zu Utopia - führen werden.

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Die fünf Schlüssel zu Utopia