Die Herrschaft der Finanzindustrie und die Alternative dazu

13. August 2009

Die Wirtschaft sollte der Gesellschaft und der Bevölkerung dienen, doch immer mehr müssen sich alle nach den Interessen der Wirtschaft richten. Dies ist das Resultat vor allem der neoliberalen Politik der letzten 20 Jahre. Zunehmend werden dabei die Medien zur Meinungsmache benutzt, damit Entscheidungen gegen die Interessen des Volks durchgesetzt werden können.
Dabei ist das Motto: Milliarden für die Banken und Konzerne, Schulden für das Volk.

Dass trotz der immensen Fortschritte in Technologie und Wissen auf der Welt immer noch furchtbares Leid herrscht, ist Resultat dieser Politik.
Zentrale Themenkreise in diesem Zusammenhang sind:
Die Finanzmärkte und ihre Macht über die Politik
Die großen Konzerne und ihre Monopolstellung
Die Privatisierung wichtiger öffentlicher Dienstleister wie Bahn, Post, Wasser- und Elektrizitätsversorgung
Das Patentrecht, Monsanto et al und die Privatisierung der Natur

Der Neoliberalismus hat sich weltweit unter Führung der USA und Großbritanniens durchgesetzt. Sein Programm der Marktfreiheit bedeutet eine Umverteilung hin zu den Reichen und eine Plünderung der öffentlichen Kassen.
Das Programm verpflichtet die Politik zu Haushaltsdisziplin, Subventionsabbau, Deregulierung, zu kompetitiven Wechselkursen, dem Abbau von Devisenverkehrsbeschränkungen und der Privatisierung von Staatsbetrieben.
Dieses Rezept hat die Folge, dass die öffentlichen Kassen leer sind, Sozialabbau und die Rücknahme von Arbeitnehmerrechten als Reformen gelten.