DIE WELT IM WÜRGEGRIFF DER BANKIERS

29. Juli 2016

Ein kurzer Abriss, wie die Hochfinanz die Völker der Welt unterjocht

Das heutige Geldsystem ist reine Abzocke. Man muss es deutlich sagen, es ist ein Betrugsmodell und kein noch so seriöser und adretter Banker kann am Ende darüber hinweg täuschen.
Irgendwann entstand die Idee, dass man anstatt schwere Gold- und Silbermünzen herumzutragen, auch einen Schein ausstellen könnte, der an möglichst vielen Orten wieder gegen die Münzen einzutauschen wäre. Damit war das Papiergeld aus Schuldscheinen geschaffen. Schnell merkten die Banker, dass wenige ihre Gold und Silbermünzen beanspruchten, so kamen sie auf die Idee, mehr Scheine auszugeben, als sie Münzen hatten. Die Geldschöpfung aus dem Nichts war erfunden!
Alles, was es braucht, ist das Vertrauen in diese Scheine – und darauf muss eine Bank sehr achten.
Heute brauchen die Banken nicht mal mehr Scheine auszustellen, sie geben einfach Zahlen in ihren Computer ein und siehe da – Geld ist entstanden. Das nennt man Giralgeldschöpfung.
Bald bemerkten die Banker, dass es sehr vorteilhaft und mit weniger Risiko behaftet war, Kredite an Fürsten und Könige zu vergeben. Denn die Bürger der Fürstentümer und Königreiche zahlen Steuern und bürgten so für die Darlehen, so dass es nur ein minimales Risiko gibt. Deshalb nennt man uns auch Bürger – wir bürgen für das aus dem Nichts erschaffene Geld der Banker.
Die Geschäfte mit Fürsten und Königen hatten noch einen anderen Effekt: Man konnte Einfluss auf sie nehmen, insbesondere wenn sie bei dem Geldadel Schulden hatten und man stieg außerdem zur selben Größe wie sie selbst auf und wurde in ihre Gesellschaft eingeführt. So entstand die Allianz zwischen Hochadel, Königshäusern und dem Geldadel, die bis heute andauert. Das Verheiraten von Mitgliedern dieser Gruppen besiegelte die Allianz.
Die Banker versuchten natürlich, möglichst hohe Gebühren für ihre Bemühungen einzustreichen, hatten aber wegen des Zinsverbotes noch einige Hemmnisse zu überwinden. Auch blieb das Recht auf Münzprägung den Fürsten und Königen vorbehalten. Da gab es also eine weitere Herausforderung.
Mittels Tricks, Betrug, Kriegen und Einflussnahme schafften es gewisse Banker dann nach und nach die Zentralbanken der Nationalstaaten zu übernehmen. Heute druckt die Bundesbank oder die EZB zwar das Geld, aber das Bargeld ist nur ein kleiner Bruchteil des jedes Jahr geschöpften Geldes. Es wird den Privatbanken zur Verfügung gestellt, die es sich für den Zentralbankzinssatz ausleihen können. Die Privatbanken bestimmen, wie viel Bargeld sie brauchen und damit, wie viel Bargeld in Umlauf kommt. Der Staat darf nicht direkt Geld von der Zentralbank anfordern. Er muss, wenn er Geld benötigt, Kredite bei den Privatbanken aufnehmen. In den USA ist es sogar so, dass auch das Bargeld nicht dem Staat gehört, sondern gegen Schuldscheine von den Privatbanken gekauft wird. Nur das Münzrecht ist den Staaten verblieben. Vielleicht sollte man mal 2-Billionen-Euro Münzen prägen und ein paar Schulden bezahlen.
Die Geldschöpfung geschieht heute über die Kreditvergabe der Privatbanken, nur zum kleinsten Teil über das Drucken von Bargeld. Sie schöpfen Geld, indem sie Kredite aus dem Nichts erzeugen. Nur ein Bruchteil (zehn Prozent) der Kreditsummen muss als Deckung in der Bank tatsächlich vorhanden sein. Und was sind Kredite: Sie sind Schulden. Das nennt man das Schuldgeldsystem. Jeder Cent, der erzeugt wird, wird von einem Schuldner der Bank geschuldet. Die Staaten haben somit die Kontrolle über das Geld an die Privatbanken abgegeben und die enormen Staatsverschuldungen sind direkte Folge davon.
Damit bestimmen die Privatbanken auch die Geldmenge. Wollen die Banker eine Nation strafen oder in die Krise bringen, gewähren sie zunächst jede Menge Kredite und erhöhen somit die Geldmenge. Dann verknappen sie das Kreditangebot und fordern ihre Zinsen ein, so dass eine Geldknappheit entsteht und die Wirtschaft in eine Krise abrutscht. Dabei werden dann die realen Sachwerte den Banken überschrieben. So plündern die Bankiers die Volkswirtschaften aus und profitieren auch von den Wirtschaftskrisen.

Zinsknechtschaft
Ein weiteres heikles Detail des Geldsystems ist, dass zwar das Geld und damit die Schulden aus dem Nichts geschöpft werden, aber die Zinsen, die auf diese Schulden anfallen, nicht miterzeugt werden. Daher gibt es eine ständige Knappheit des Geldes – in der Volkswirtschaftslehre wird deshalb auch damit begonnen, dass es in der Wirtschaft um knappe Ressourcen geht – in der Natur finden wir dagegen nur zuweilen Knappheit, aber vor allem auch Überfluss und Reichtum.
Diese Knappheit begründet auch den Wachstumszwang. Denn die Menschen müssen, bevor sie selbst etwas von ihren Leistungen haben, erstmal das zusätzliche Geld für die Zinsen aufbringen. Deshalb gibt es einen ständigen Fluss des Geldes hin zu den Bankiers und den Reichen.

Jeder, der etwas über das Geld der Sparer oder der Steuerzahler erzählt, sollte wissen, dass das allermeiste Geld nicht aus diesen Quellen stammt, wohl aber, dass der Bürger für das aus dem Nichts erzeugte Geld haftet, für die Erbringung der Zinsen schuften muss und – um es klar zu formulieren – somit versklavt wird.

Zahlt man einen Kredit zurück, so freuen sich die Banker. Sie erhalten damit das aus dem Nichts erschaffene Geld zuzüglich Zinsen – für beides kommt der Kreditnehmer auf, der die Werte erwirtschaftet hat. Sie dagegen haben nichts getan, und stopfen sich das Geld nun in alle verfügbaren Gefäße. So verwundert es auch kaum, dass das neue Mittelalter angebrochen ist. Die neuen Burgherren sind die Banker mit ihren Palästen aus Glas und Stahl. Hinter ihnen stehen die Kapitaleigentümer, die Super-Super-Reichen, die in keinem Bericht auftauchen – es handelt sich hierbei um einige wenige Familien, die die Weltfinanzen dominieren, unter anderem die Rothschilds. Für diese Leute arbeiten wir hauptsächlich und sie bestimmen nicht nur über das Geld, sondern mischen sich natürlich in alles mögliche ein.

Diese Geldsystem ist instabil und verlangt andauernd nach Krisen. Das Beste für die Bankiers sind die Kriege – hier werden Sachwerte vernichtet und man kann danach das Spiel neu beginnen. Außerdem verschulden sich die kriegsbeteiligten Staaten durch die Kriegsaufwendungen in hohem Maße und nicht wenige Bankiers haben Anteile an Rüstungsfirmen.

Der Fisch beginnt vom Kopf her zu stinken – lasst Euch nicht für dumm verkaufen – jeder, der dieses Geldsystem nicht von Grund auf ändern will, liegt daneben und es wird keine Freiheit und keine Gerechtigkeit geben, solange wir uns von den Bankiers unterjochen lassen.

Ohne die Abschaffung dieses Geldsystems und ohne die Beanspruchung des Rechts auf Geldschöpfung und ohne die Abschaffung der Zinsen werden die Nationen niemals frei sein.