Initiative für echte Demokratie

18. November 2016

aus dem kommenden Roman “Die kritische Masse”

Die Initiative für echte Demokratie (IED) hatte Unterstützer in nahezu allen politische Lagern. Ihre Forderungen waren einfach: Schluss mit dem Turbokapitalismus, Beendigung der Herrschaft der Finanzmärkte, zurück zur Vernunft, die Macht über das Geld zurück in die Hände der Gesellschaft, Schluss mit dem Recht auf Geldschöpfung für die Banken sowie für eine nachhaltige mittelständische Wirtschaft. Sie forderten die Begrenzung der Macht der Konzerne, die Begrenzung der Schere zwischen arm und reich, den Schluss mit dem Sparen an den falschen Stellen und dem Hinausschleudern des Geldes an die Banken sowie die Lösung der Schuldenkrise bei Kommunen, Ländern und Staaten durch eine Finanzreform mit Schuldenschnitt und einem neuen Geldsystem ohne Zinseszins, der dafür verantwortlich ist, dass das Geld immer zu den Reichen geht. Ein weiterer Schwerpunkt war die Friedensinitiative. Die IED forderte „Beendet den Kampf gegen den Terror, der nur Terror produziert, für den Dialog und gegen Gewalt, Schluss mit dem Drohnenkrieg, den Bombardierungen, Schluss mit dem Schüren der Islamophobie, Schluss mit Kriegen und Auslandseinsätzen der Bundeswehr, für ein Dialog der Religionen und der Staaten.“
Daran knüpfte die Aufregung über Flüchtlingskrise an. Die IED forderte: “Schluss mit der Ausbeutung Afrikas, Schluss mit den Kriegen im Nahen Osten, für eine gerechte Weltwirtschaftsordnung!” Ihr Lösungsvorschlag war: “Frieden im Nahen Osten und die Entwicklung Afrikas ist das beste Mittel um die Flüchtlingsströme aufzuhalten.”
Auch die Naturschutzgruppen hatten sich der Initiative angeschlossen mit ihren bekannten Forderungen nach nachhaltiger Entwicklung und Wirtschaft. „Der ungebremste Kapitalismus zerstört unsere Lebensgrundlagen. Wir fordern ein Ende des Wachstumsfetischismus und ein Ende der Zerstörung des Planeten,“ hieß es da.
Die IED kommentierte auch die Ausspähung der Bürger seitens der NSA und der Konzerne: „Das Internet ist zu einem Überwachungsapparat geworden, wir fordern unsere Privatsphäre zurück: Schluss mit der Datensammelwut!“