Anschläge und die Terrortruppe der Geheimdienste

29. Juli 2016

aus dem kommenden Roman “Was zum Teufel ist hier los?” (”alles” “natürlich” nur “Fiktion”, Namen der handelnden Personen sind frei erfunden)

In Frankreich verschärften sich die Proteste. Die Aktivisten begannen vor Regierungsgebäuden und Bankenzentralen zu kampieren und in einigen Städten besetzen sie die Rathäuser und verlangten eine neue Politik.
Um Frankreich zu bestrafen dafür, dass das Parlament den Staat Palästina anerkannt hatte, um die Öffentlichkeit von den Protesten abzulenken und um weiter den Islam und die Muslime zu verteufeln, beschloss man in der Goldsax-Zentrale eine Terrorkampagne, die man dann der neuen irakischen und syrischen Terrorbewegung ISIS anlasten können würde.

Die Mitarbeiter der Operation 40 flogen nach Frankreich und errichteten eine Einsatzzentrale in Paris. Leiter war ein CIA-Mann mit doppelter Staatsbürgerschaft, der Israels und der der USA. Sein Name war Richard Cohen.
Die Operation 40 bestand aus Regisseuren, Schauspielern, Medienleuten, Attentätern, Bombenspezialisten, PR-Leuten, anderen Waffenspezialisten und Special Effects-Experten. Sie zogen seit 40 Jahren um die Welt und inszenierten sie Anschläge überall da, wo das gerade günstig erschien.
Sie erhielten von den obersten Rängen der Regierungen alle möglichen Befugnisse, Polizeichefs und Bürgermeister waren meist informiert. Außerdem wurden je nach Einsatz Kräfte von CIA, MI6 und Mossad angefordert.
Cohen hielt ein Meeting mit den obersten Mitarbeitern ab, um den nächsten Anschlag zu planen. Anwesend waren zwei Regisseure, das Drehbuchteam, eine Medienmann und die Waffenspezialisten.
„Also, wir machen jetzt Brainstorming. Was wollen wir als nächstes inszenieren? Der letzte Anschlag galt den Mitarbeitern einer Comic-Zeitschrift, das war ein voller Erfolg. Was wollen wir nun den Schlafschafen anbieten?“
„Wie wäre es mit einem Flugzeugabsturz“, warf ein Regisseur in die Runde.
„Oh, das ist doch langweilig, wir hatten in letzter Zeit schon so viele. Wie wäre es mit einem konzertierten Anschlag in Paris mit Bomben und Sturmgewehren auf Cafés und Theater“, sagte der Drehbuchschreiber.
„Das ist eine Idee – aber ich würde vorschlagen, wir lassen einen LKW in eine feiernde Menschenmenge rasen – das wär doch mal was Neues“, sagte der Medienmann.
Cohen sagte: „Das finde ich gut. Können wir das durchziehen“, fragte er in die Runde.
Es gab einige Kommentare und viele Ideen und die Anwesenden beschlossen, dass die nächste Terrorattacke mit einem LKW durchgeführt werden würde.

Die Truppe machte sich an die Arbeit. Als erstes wurde der Termin und die Location bestimmt. Man entschied sich für Cannes. In vier Wochen würde es soweit sein. An dem anvisierten Tag würde es nationale Feierlichkeiten geben und eine Menschenmenge würde sich zu einem Feuerwerk einfinden.
Dann wurde die Legende für den Bösewicht, dem die Schuld in die Schuhe geschoben werden sollte, erarbeitet. Man entschied, dass man keinen echten Menschen bräuchte. Man erfand einfach einen und ließ seine Rolle von einem Schauspieler besetzen.
Man erfand eine Identität mit dem Namen Abdullah Hussein Mohammed und machte diverse Fotos von dem Schauspieler, auf dem dieser finster und bedrohlich wirkte. Man richtete eine Wohnung ein, erfand eine Lebensgeschichte für den Mann und natürlich war er ein ISIS-Schläfer, der nach Frankreich emigriert war.
Das Drehbuch wurde geschrieben, die Örtlichkeiten festgelegt und die entsprechenden Kräfte wurden rekrutiert. Die obersten Polizeibehörden und einige Politiker wurden informiert und diese sorgten dafür, dass die Truppe von Polizei und anderen Behörden jede erdenkliche Unterstützung bekam, ohne dass diese Behörden über den eigentlichen Zweck der Operation informiert wurden.
Fünf Tage vor dem Event ließ man das Gelände wegen angeblichen Bauarbeiten absperren und bereite es vor. Es wurden Markierungen gesetzt für die genauen Stellen, an denen der LKW starten sollte, wo er in die Menge hineinfahren sollte, wo Opfer zu liegen hatten und wo er gestoppt werden würde. Man hatte den LKW schon organisiert und fuhr mit ihm die Strecke ab. Die Krisenschauspieler waren auch vor Ort und einige Szenen wurden schon mal mit wackliger Kamera gedreht, um nachher Videomaterial vorzeigen zu können.
Schließlich war es soweit. Der Abend des Nationalfeiertags war gekommen und einen Menge hatte sich auf dem Gelände versammelt und vergnügte sich mit Getränken und an den Essensständen. Die Krisenschauspieler und ihre Dirigenten waren vor Ort. Einige waren als Ordner, andere als Polizei verkleidet und viele andere mimten unbeteiligte Zuschauer.
Die Ordner und die Polizei riegelten die Stelle, an der der LKW ankommen sollte, weitgehend ab, es waren schließlich nur noch Schauspieler an der betreffenden Stelle. Der Rand der echten Besuchermenge befand sich in einer Entfernung von etwa 50 Metern.
Der LKW kam angerast, die Schauspieler schrien, die Polizisten begannen auf den LKW zu schießen und schließlich hielt der LKW an. Die echten Zuschauer starrten entgeistert auf den Tumult, der in einiger Entfernung stattgefunden hatte.
Falsche Polizei und falsche Krankenwagen rückten an, die Sirenen heulten.
Die Schauspieler verteilten Blut und legten sich als Opfer teilweise auf die Straße. Puppen wurden herangebracht und diese wurden mit schweren Verletzungen präpariert auf die Straße gelegt. Mit Handies und Kameras wurden allerlei Aufnahmen gemacht.
Dann beruhigte sich die Lage, man begann die angeblichen Opfer abzutransportieren und die Location aufzuräumen. Am LKW wurden Einschusslochattrappen angebracht.
Nun übernahmen die PR-Leute. Die ersten Meldungen erreichten Presse und Fernsehen. Die ersten Videos wurden hochgeladen. Die Medien begannen live zu berichten, wurden aber auf Distanz gehalten. Man sah nur Einsatzfahrzeuge und Blaulicht.
Die Berichte nahmen schnell an Fahrt auf: „Terroranschlag in Cannes“, „LKW rast in Menschenmenge“. Schon wenig später wurde der angebliche Täter identifiziert und es gab eine Meldung der ISIS, die die Verantwortung übernahm. Der Medienzirkus lief auf Hochtouren.
Es gab Interviews von falschen und echten Journalisten mit den Schauspielern sowie mit den falschen Polizisten, die den Attentäter erschossen hatten. Eine Welle der Empörung schwappte durch die Medien, man verkündete es habe 84 Tote und 76 Verletzte gegeben.
Der französische Premierminister meldete sich zu Wort und verlängerte den Ausnahmezustand, sprach von der Notwendigkeit neuer Sicherheitsgesetze und kündigte an, dass man nun im Kriegszustand mit ISIS sei und sie in die Steinzeit zurück bombardieren würde.
Richard Cohen erhielt sein Lob von den obersten Fünf für die gute Arbeit.

Referenzen:
Anschlag von Nizza:
Ole Dammegård - Nice Terror Attack: Another Psyop? (July 2016 - Sage of Quay Radio)
https://www.youtube.com/watch?v=rUKWyA-Zang

Anschlag von Nizza und von München:
Pateo TV on the False Flags of July 2016
https://youtu.be/8nWn3SPEhm8

WakeNews-Bericht: Gutjahr – der Falsche Flagge Journalist von München und Nizza?